Musik / Bands

Freitag, 27.08.21 / Einlass ab 15.00

18.00 Elizabeth Lee and Friends

20.00 CottonMen BluesBand

22.30 Monokel Kraftblues

Infos und Hörbeispiele

Elizabeth Lee

Elizabeth Lee betritt die Bühne wie Blitz und Donner und verzaubert die Ohren und Herzen.
Ihre Stimme ist purer Southern-Rock und Blues, staubig und groovig wie die heiße Wüste
von Texas. Sie wurde im Rahmen des South by Southwest Music Festival mit dem
renommierten Austin Music Award in der Kategorie »Best Female Vocals« ausgezeichnet.
Geboren in Pasadena, Texas, begann sie im Alter von 10 Jahren im Kirchenchor zu singen.
Ihre Karriere, die von Los Angeles über New York bis nach Europa reichte, begann sie als
Model, gründete Ihre erste Band, wirkte in Videos von Depeche Mode (Policy of Truth), Run
DMC, John Scofield, Placido Domingo und vielen mehr mit.
Auch Ihre musikalische Laufbahn ist umwerfend. Sie eröffnete Shows für Buddy Guy sowie
Jeff Beck und erzählt gerne einen Ihrer bewegendsten Momente, einem Vorsingen für den
Backgroundchor bei Joe Cocker, der sich leider für eine andere Sängerin entschied. Als sie
traurig auf der Bühne im Madison Square Garden saß und darüber sinnierte, wie cool es
gewesen wäre, tauchte dieser blonde unscheinbare Typ auf und sagte mit einem warmen
Lächeln „Sei nicht enttäuscht, Keep on rocking“. Es war Tom Petty, dessen Rat sie bis
heute verfolgt.
Und sie macht es – in Amerika und Europa mit Ihrer Band Cozmic Mojo sowie dem
hochgelobten Akustikprojekt mit Martin Hauke, dem Gitarristen von der europaweit besten
Rolling Stones Tribute Band Voodoo Lounge. Sein Gitarrenstil ist so staubtrocken und
kompromisslos, das man denkt, seine Heimat ist irgendwo in Texas und nicht in der
norddeutschen Tiefebene.

Elizabeth Lee

CottonMen BluesBand

„Egal ob perfekt oder nicht perfekt! Das einzige was zählt, ist die Leidenschaft für etwas!“So ließe sich getrost das Motto der „CottonMen“ umschreiben – eine Erfurter Blues-Band, die minimalistisch und ohne großen technischen Aufwand ihr Publikum durch pure Leidenschaft begeistert. Wenn die eine Musikerin und die drei Musiker loslegen, um Versionen alter Klassiker zum Besten zu geben, erschaffen sie ihr unvergleichliches ureigenes Blues-Gebräu. Angelehnt an Songs der musikalischen Urväter des amerikanischen Delta-Blues zelebrieren sie Stücke z. B. von Thommy Johnson, Wilbert Harrison, Charlie Patton, Canned Heat, Muddy Waters und Charlie Musselwhite. 

Ganz „CottonMen-Like“ spielen sie stets auf eigene Art und Weise, bei der Intuition, Feeling, Improvisation und viel Herz im Vordergrund stehen. Niemals erklingt ein Song genau gleich wie beim letzten Konzert. Sie lassen sich einfach treiben und geben sich gegenseitig musikalischen Freiraum. Tom und Stani waren früher schon als „StachelBaer BluesBand“ unterwegs, Rainer jahrelang mit „Bullfrog BB“ und „Dolly Bastards“. Seit 2013 sind sie gemeinsam mit Toms Tochter Sophie die „CottonMen BluesBand“ und bringen authentisches Bluesfeeling an jeden Ort. Thomas “Tom” Weisheit – voc, harm / Sophie Weisheit – voc, cjn / Rainer Müller – git / Andreas “Stani” Stanislowsky – git, harm.

Hörprobe CottonMen BluesBand

M O N O K E L – Die Kraftblues – Legende

Ohne Zweifel gehört diese Band zum verbliebenen Rest der Aufrechten, die den Wimpel des ostdeutschen Bluesrock in der tosenden Großstadt wie auch in weniger pulsierenden Regionen des Landes hochhalten. Sie setzen damit ein Zeichen, auch für die in Würde ergrauten Kunden, Tramper oder Blueser, die immer noch da sind, noch immer kommen und niemals wie Vater sein wollen. Man trifft sich vor allem dort, wo die schwarze Marie ihren Kinderträumen nachhing und wo das Boogie Mobil noch heute seinen Kraftstoff tanken kann. Seit 43 Jahren schwingen MONOKEL in der herrlichen Kraftblues-Version ihren Blueshammer und zeigen mit ihren Songs, dass sie eine ganz eigene Sprache gefunden haben. Bis heute nehmen sie kein Blatt vor den Mund und setzen sich mit den kleinen und großen Wahrheiten kritisch auseinander. Auch die neuen Titel sind in der Wirklichkeit angekommen. Die Band stellt sich den Realitäten und geht damit bewusst Wechselbeziehungen ein, die sich in Sound und Arrangement wiederfinden. Mit so vielen Jahren musikalischer Erfahrung steht hier eine feine Kapelle auf der Bühne, die weiß, wie man frisch und kraftvoll aufspielt, ohne den Zeitgeist zu ignorieren. Selbst gut abgehangene Blues-Rock-Klassiker wie „ Fool for your stockings“, „Peter Gun“ oder „Little Red Rooster“ werden mit Hingabe und Liebe präsentiert. Kraft-Blues, einem nur dieser Band eigenen, siedend heiß servierten Gericht , das die beiden Ausnahmegitarristen Michael „Lefty“ Linke und Michael “Twango” Niedzwetzki mit ihren schneidend scharfen oder perlend -spielerischen Riffs und Licks würzen.Dieses explosive Gemisch feuert Dicki Grimm am Schlagwerk kraftvoll an. Den Supergroove am Bass liefert Pitti Pflüger.

Fazit : MONOKEL war, ist und bleibt Kraftblues & Rock ´n´ Roll voller Ekstase, Groove und Leidenschaft und ist nichts für Stillsitzer.

Monokel Kraftblues Hörprobe

Samstag, 28.08.21

14.00 Blues Rudi & Henry Heggen

16.00 Double Vision

18.00 Mike Seeber

20.00 Jürgen Kerth

22.30 Andreas Diehlmann

Infos und Hörbeispiele

Bluesrudy und Henry Heggen

Blues Rudi

Der Gitarrist und Sänger verzaubert seine Zuhörer mit dem Klang seiner akustischen Gitarre und spielt sein Instrument lebendig und ehrlich. Mal tänzerisch-ekstatisch, mal schlicht-verträumt. Er präsentiert virtuos und mit ausgelassener Spielfreude einen rauen, archaischen Sound, der in die Beine geht. Ein Hörgenuss der besondi>eren Art. Er veredelt alte Bluesklassiker mit seinem eigenen Charme, die von den großen und kleinen Freuden und Leiden des Lebens erzählen. Seine Gesangsstimme ist natürlich und leidenschaflich zugleich. Insbesondere sein gleichzeitiges Musizieren auf der Gitarre, der Bassdrum und der Hi Hat, ist zu seinem Markenzeichen geworden. Seit vielen Jahren spielt er mit verschiedenen Besetzungen. Er nimmt das Publikum mit auf eine kurze Reise durch die Bluesmusik der 50er, 60er und 70er Jahre. Wenn dann noch die meisterhaft gespielte Mundharmonika vom Virtuosen Henry Heggen hinzu kommt, wird es zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.

Henry Heggen – Meister der Bluesharp

Mundharmonika-Sound der Spitzenklasse, tolle Bluesstimme und viel jungenhafter Charme – so schätzt das Publikum Henry Heggen seit vielen Jahren. 1955 in Florida geboren, zog es ihn schon als jungen Mann nach Europa, wo er in England Chris Turner kennen lernte, von dem er das Harpspiel erlernte. 1976 kam er mit der legendären Jug Band “Have Mercy” nach Deutschland, wo er bald seine eigene Formation gründete: Mit “B. Sharp” rockte er erfolgreich durch die Republik und spielte u. a. als Support für Joe Cocker. Ob Blues Legende Abi Wallenstein, die Pianisten Axel Zwingenberger und Vince Weber oder Inga Rumpf – alle stehen gerne mit Henry Heggen auf der Bühne und schätzen seine musikalischen und menschlichen Qualitäten.
Der Blues dieser beiden Musiker ist voller melodischer Faceten, manchmal vernachlässigend, dann wieder unverfälscht und überaus spannend.

Stephan Graf’s Double Vision

Die Auftritte von Stephan Graf´s Double Vision sind eine Glanzleistung an musikalischem Talent und haben einen Groove, der selbst die Zuhörer in den hintersten Reihen mitreißt – schweißtreibend & mit jeder Menge Spaß: der Begriff “Power-Trio” trifft hier voll ins Schwarze! Das Blues-Rock Trio aus Thüringen begeistert mit unvergesslichen Live-Auftritten und mittlerweile schon sieben produzierten Alben in ganz Deutschland und vielen Teilen Europas! Mit ihrem „Blues’n’Roll“ rocken die talentierten und sympathischen Jungs jede Bühne. Die eigenen Songs der Band und der selbst kreierte „ Blues´n Roll“-Stil stehen dabei im Focus der Show. Hier und da darf natürlich der eine oder andere Rory Gallagher Song im Programm nicht fehlen.  Die Musik und das Lebenswerk von Rory Gallagher stehen sozusagen Pate für die eigene Musik von Stephan Graf´s Double Vision. Sie ist inspiriert davon und dies spürt und hört man bei jedem Ton und jedem Livekonzert der Band. Auf dem 40. Fehmarn Open Air Festival 2010 überzeugte das Trio um Sänger und Gitarrist Stephan Graf mit einer unglaublichen Live-Performance, die ihresgleichen sucht. Außerdem finden sich Shows zusammen mit Todd Wolfe und Hadden Sayers oder als Supportact für Johnny Winter, Ten Years After, Eammon McCormack, Ryan McGarvey, Randy Hansen oder Dana Fuchs in der Vita.

 Das Trio ist jedoch keine One-Man-Show. Neben dem omnipräsenten Gitarristen und Sänger Stephan Graf, sind Bassist Hendrik Herder und Schlagzeuger Alexander Wicher nicht nur schmückendes Beiwerk. Alexander Wicher an den Drums peitscht einen exakten, begeisternden und knallharten Rhythmus durch den Saal, so dass den Tänzern und Zuhörern vor den Lautsprechern angesichts des Schalldrucks fast die Hosenbeine flattern. Hendrik Herder sorgt am Bass mit dynamischem Druck für die Grundlage, auf der der Graf aufbauen und sich mit seiner Gitarre zum König erheben kann.  Stephan Graf, das ist die Stimme von „ Double Vision“ und ein Meister seines Instruments, besser gesagt, seiner Instrumente. Es sind fliegende Wechsel zwischen der Fender Stratocaster, der Mandoline, der akustischen Gitarre und der Fender Telecaster. 2021 ist Stephan Graf auch bei Gerry McAvoy´s Band Of Friends mit auf Tour durch ganz Europa. McAvoy war 20 Jahre der Bassist an der Seite von Rory Gallagher. Die Tatsache, dass Stephan Graf den Gesang sowie die Gitarre bei der Band of Friends übernimmt, spiegelt Anerkennung durch die „oberste Instanz“ wieder.

Mike Seeber

Mike Seeber spielt seit seiner Kindheit Gitarre. Schon damals bewunderte er Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Johnny Winter. Viele Jahre war er als „Texas Mike“ erfolgreich auf Tour.

 Als Gast-Gitarrist spielte er bereits in jungen Jahren mit vielen internationalen Bluesrock-Ikonen. Im Frühjahr 2012 gründete er das Mike Seeber Trio, mit dem er 2013 die German Blues Challenge gewann und 2014 an der International Blues Challenge, IBC, in Memphis, Tennessee, sowie an der European Blues Challenge in Riga, Lettland, teilnahm.

Die Presse und seine Fans nennen die Band „Das Gewitter am deutschen Blueshimmel“, was einerseits den überaus dynamischen Stil in Verbindung mit einem mächtigen Sound beschreibt, andererseits auch die exponierte Stellung innerhalb der Szene hervorhebt.

Jürgen Kerth – Der Blues-König aus Erfurt

Seit 45 Jahren steht der Gitarrist Jürgen Kerth nun auf der Bühne Sein Stil ist irgendwo der Schnittpunkt zwischen Santana, Johnny Winter, B.B. King, Hendrix u.a. . Deswegen relativiert Kerth auch den gern gebrauchten Titel “Ostdeutscher Blueskönig”: ´…Meine Musik soll genauso den Swing, Soul und Funk, Reggae und vieles anderes mehr beinhalten…’. Er ist in “Zonen”-Zeiten mehrmals zum”Nr.1-Gitarristen” Ostdeutschlands gewählt worden. Seit 20 Jahren tritt er auch in Amerika auf, wo er schon zahlreiche Konzerte gab. Begeisterten und verblüfften Amis erklärte er es so: “Wenn du als Musiker an einem Ort festgehalten wurdest und nicht in die Welt konntest, musstest du dich zu all deinen Musiker-Kollegen und Vorbildern und den legendären Konzerten, wie nach Woodstock oder ins “Filmore East” hinträumen. Du willst dieses Feeling in deine Welt holen.”

Die über Jahrzehnte gleich bleibende Popularität von Jürgen Kerth ist wahrscheinlich mit darauf zurückzuführen, dass ihm dies nicht nur für sich gelang, sondern für viele Fans, die ähnlich fühlten wie er. Sie sprechen immer wieder von dem ´ unverwechselbaren eigenen Kerth-Stil `.
Durch seine ca. 100 Kompositionen (Songs und Instrumentals) und Texte und dadurch,
dass er sich ständig bei seinen Live-Auftritten musikalisch steigert,
ist er mit zu einem der wichtigsten Musiker in diesen Landen geworden…

https://youtu.be/mN8qIbnwPF0

Andreas Diehlmann Band

Nach dem großen Erfolg ihres 2019 erschienenen Albums “Point Of No Return” (das sich ganze drei Monate in den Top 10 der amazon Bluescharts halten konnte, und seit seinem Erscheinen die Top 100 nie verlassen hat) folgt nun mit “Mercy On Me” das neue Studioalbum des Bluesrock Powertrios aus Kassel. Bereits das erste Album der Andreas Diehlmann Band konnte sich in den Top 10 (Genre Blues) auf amazon platzieren. Mit ihrer zweiten, im August 2018 erschienenen CD „Your Blues Ain’t Mine“ untermauert das Trio aus Kassel seinen Anspruch auf eine Top Platzierung in den Bluesrock Charts. Wie eine gut geölte Maschine arbeitet sich die Band durch die Blues- und Rockgeschichte der 60er und frühen 70er Jahre, dabei stehen immer ihre Eigenkompositionen im Mittelpunkt. Jörg Sebald am Bass und Tom Bonn an den Drums bilden das rhythmisch dynamische Fundament der Band. Andreas Diehlmann – Guitar/Organ/Vocals, Jörg Sebald – Bass, Tom Bonn – Drums.

Sonntag, 29.08.21

ab 10.00 Uhr

Breakfast Blues mit John Kirkbride & Ferdl Eichner

John Kirkbride…

Das wird garantiert ein lustiges Katerfrühstück am Sonntag, vor dem allgemeinen Aufbruch nach Hause. John Kirkbride hat zugesagt. Wer ihn kennt oder schon einmal erlebt hat, der weiß um seine authentische Spielfreude, mit welcher er Songs der 20er, 30er, 40er Jahre sowie seine Eigenkompositionen darbietet. Der gebürtige Schotte ist mittlerweile 75 Jahre alt, zelebriert seinen ureigenen Blues und zaubert zwischen den Stücken kleine Anekdoten, selbstverfasste Gedichte oder gesellschaftskritische Bemerkungen hervor, stets mit herbem Witz und schrägem Humor. Die Nähe zum Publikum ist ihm dabei besonders wichtig. Ein Musiker zum Anfassen eben. Diesen Mann muss man einfach gesehen haben.

Zum Festival wird er gemeinsam mit Ferdl Eichner, an Mundharmonikas und Gitarren, auftreten. Ein, wie ich finde, gelungener Abschluss für unsere kleine Veranstaltung. Seid also gespannt und lasst euch überraschen.

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